Mehr Sicherheit

Behälter zum Transport von Flüssigaluminium

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Seit rund 25 Jahren entwickelt und liefert Bartz Spezialbehälter zum Transport von Flüssigaluminium über öffentliche Straßen an namhafte Kunden der Aluminium- und Automobilindustrie. Nicht zuletzt seit dem Gefahrgut-Unfall im August 2015 auf der A1 bei Schwerte und dem damit verbundenen Austritt von flüssigem Aluminium, stehen Sicherheitsaspekte beim Transport noch mehr im Fokus.  Um in Zukunft noch mehr Sicherheit im Umgang mit dem flüssigen Metall zu bieten, hat die Bartz-Technik nun einen neuartigen Isolier- und Dichtstopfen entwickelt, der unter anderem die Öffnung des Behälters gegen den Austritt von Flüssigaluminium im Falle eines unfallbedingten Umkippens abdichtet. Bartz-Spezialbehälter zum Transport von Flüssigaluminium werden in verschiedenen Bauarten mit Fassungsvermögen von 5-6 t, 8 t  oder 15 t  Flüssigaluminium hergestellt und auf speziell für die jeweilige Behälterform konzipierten LKW-Aufliegern transportiert. Konstruktion, Fertigung und Prüfung dieser Behälter wird vom TÜV Rheinland überwacht und jeweils in Form von Prüfbescheinigungen für jeden einzelnen Behälter dokumentiert. Ein Transportbehälter besteht dabei aus einem stabilen Stahlmantel, ausgeführt als Schweißkonstruktion mit Verstärkungsprofilen und einer temperaturbeständigen Feuerfestauskleidung mit optimalen Wärmeisoliereigenschaften. In den Behälterfüssen sind Bohrungen zur Arretierung auf den Transportfahrzeugen und Hebeeinrichtungen integriert. Der abnehmbare Behälterdeckel verfügt über eine Befüllöffnung, die beim Transport - wie der Deckel selbst- mittels Augenschrauben verschlossen und befestigt wird. Die Behälter-entleerung erfolgt über eine Ausgießschnauze, die im oberen Behälterbereich angeordnet ist. Beim Transport wird die Gießschnauze mit einem Deckel verschlossen und mit einem schraubbaren Schutzbügel gesichert. Um noch mehr Sicherheit im Handling zu gewährleisten hat die Bartz-Technik zusätzlich einen neuartigen Isolier- und Dichtstopfen entwickelt, der die Außentemperaturen der Flüssigaluminium-Transportbehälter im Bereich der Domdeckel möglichst niedrig hält und darüber hinaus die Öffnung auch gegen den Austritt von Flüssigaluminium im Falle eines unfallbedingten Umkippens des Behälters abdichtet. Diese leichten und bedienerfreundlichen Stopfen werden nach der Befüllung des Behälters und vor Verschließen des Deckels einfach manuell und ohne Mehraufwand beim Tiegelhandling in die Öffnung eingesetzt. Das Spaltmaß zwischen Verschlussstopfen und dem Feuerfest-Material des Tiegels ist frei wählbar. Die Stopfen bestehen aus mehreren Lagen gepresster Keramikfasermatten. Diese kostengünstige Lösung zum Isolieren und Abdichten ist für nahezu alle Behältertypen geeignet. Für die Deckelabdichtung empfiehlt Bartz ebenfalls den Einsatz von Keramikfasermatten empfohlen. Diese werden passend zugeschnitten und großflächig auf den Behälterflansch aufgelegt. (Siehe Bild 3) Dieses Konzept gewährleistet eine relativ niedrige Außentemperatur im Bereich des Deckelflansches und bietet gleichzeitig eine hohe Dichtwirkung bei gekipptem Behälter. Die Transporttiegel für flüssiges Aluminium erfüllen und übertreffen alle Sicherheitskriterien, die für den öffentlichen Transport auf deutschen und europäischen Straßen notwendig sind. Der TÜV Rheinland unterzieht jeden Behälter nach Fertigstellung einer Bau- und Druckprüfung. maschinenbau-bartz.de