Möglichkeiten der Nutzung von Stäuben aus der mechanischen Regenerierung als Energiequelle

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GP 11/2015
Moulding Materials
Üblicherweise eingesetzte mechanische Regenerierungsverfahren für Gießereialtsande erzeugen teilweise große Mengen an Regenerierungsstaub, welcher hautsächlich aus von den Sandkörnern entfernten alten Binderbestandteilen und Quarzkornabrieb besteht. Die Menge an anfallendem Staub bewegt sich in Abhängigkeit vom Wirkungsgrad der Regenerierungsanlage und der Entstaubungsanlage in Bereichen zwischen 5 und 10 % des regenerierten Altsandes. Die weitere Verwendung dieses Staubes stellt heute für viele Gießereien ein Problem dar. Der Beitrag stellt Ergebnisse vor, die an der Fakultät für Gießereitechnik der AGH Krakau bei der Untersuchung des Einsatzes von Stäuben aus der mechanischen Regenerierung organisch gebundener Gießereialtsande zur Energiegewinnung erzielt wurden. Aus mehreren Gießereien gelieferte Stäube wurden auf ihre chemische Zusammensetzung, ihre granulometrische Charakterisierung sowie die physiko-chemischen und energetischen Eigenschaften untersucht. Die vorgestellten Ergebnisse bestätigen die Annahme, dass Stäube aus der mechanischen Regenerierung von organisch gebundenen Altsanden als Energiequelle genutzt werden können. Einführung
Üblicherweise eingesetzte mechanische Regenerierungsverfahren für Gießereialtsande produzieren teilweise beträchtliche Mengen an Stäuben, die hauptsächlich aus abgeriebenen verbrauchten Binderresten und Quarzstaub bestehen. Die Menge an anfallendem Staub bewegt sich in Abhängigkeit vom Wirkungsgrad der Regenerierungsanlage und der Entstaubung in Bereichen zwischen 5 und 10 % des regenerierten Altsandes. Steigende Anforderungen an die Regenerate (niedriger Glühverlust, Staubgehalte unter 0,5 %) führen auch zu höheren Anforderungen an die Reinigung der Altsande von Altbinderbestandteilen. Erreicht werden kann dies durch eine intensivere Altsandbehandlung und -reinigung (durch Schleifen, Reiben, Brechen oder pneumatische Sichtung), wodurch aber die nach der Regenerierung anfallenden Staubmengen weiter ansteigen. Derartige Stäube sind im Falle der Verwendung von Kunstharzbindern meistens gefährliche Abfälle, da sie umweltschädliche Binderreste enthalten.
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