Neue Kammerstrahlanlage mit doppelter Leistung

Kurtz Ersa erweitert Kapazitäten in der Gussnachbehandlung

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Der Spezialist für Gießerei-Maschinen Kurtz Ersa erweitert seine Kapazitäten am Standort Hasloch im Bereich der Gussnachbehandlung, weil die Abmessungen der Bauteile immer größer werden und die Anforderungen der Kunden an die Oberflächen der Gussprodukte weiter steigen. Dies teilt der Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie auf seiner Hompage mit. Mit der Investition in eine neue Kammerstrahlanlage erhöht Kurtz Ersa die Strahlkapazitäten auf das Doppelte. Der Prozessschritt Strahlen schließt sich unmittelbar an das Auspacken der Gussteile aus den Formkästen an. Mittels hochgekohltem Stahl-Strahlmittel werden Sandreste, Zunder und Verschmutzungen von der Gussteiloberfläche entfernt. Die Kammerstrahlanlage wird 7,50 m hoch, 6 m lang und 5 m breit. Bis zu 16 t Guss gleichzeitig können bei einem maximalen Traubendurchmesser von 4 m gestrahlt werden. Im Strahlprozess werfen acht Turbostrahlturbinen das Strahlmittel mit über 300 km/h auf das Gussteil ab und entfernen alle Reste, die der Formstoff am Teil hinterlassen hat. Kurtz Ersa integriert den Prozessschritt Strahlen in die elektronisch gesteuerte Prozesskette der Smart Foundry. SAP-gesteuert werden die Fertigungsaufträge auf Monitoren vor der Strahlkabine angezeigt und zeigen dem Bediener und den folgenden Prozessschritten jederzeit den aktuellen Status. www.kurtzersa.de