Neues Impfmittel fördert eine Typ-A-Graphitstruktur in Gusseisen mit Lamellengraphit

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GP 06/2019
Kalzium (Ca) und Aluminium (Al) sind schon lange als wichtige Impfelemente in Legierungen zum Impfen von Gusseisen mit Lamellengraphit und duktilem Gusseisen anerkannt. Forschungen haben gezeigt, dass Al im Keimbildungsprozess von GJL unerlässlich ist – eine wichtige Anforderung an die Impfung. Für eine optimale Impfung wird im Allgemeinen mit einem Ziel-Restgehalt von Al im Bereich von 0,005 bis 0,010 % gearbeitet; dennoch wird in dieser Arbeit den Gießereien empfohlen, beim Gießen von dünnwandigen Gussteilen den Al-Restanteil auf 0,010 bis 0,015 % zu erhöhen. Den Gießereien stehen verschiedene Optionen zur Verfügung, um optimale Al-Restanteile zu erreichen; dies sind unter anderem Chargenzusätze, Vorbehandlung und mehrstufige Impfung. Gießereien, die mit Vergießeinrichtungen arbeiten, haben in der Regel mit Schlackenbildung zu kämpfen, insbesondere dann, wenn Elemente wie Ca und Al hinzugefügt werden; dies kann zu erheblichen zusätzlichen Schlackebildungs- und Betriebsproblemen in Vergießanlagen führen. In dieser Arbeit werden ein Verfahren und eine speziell entwickelte Legierung vorgestellt; damit ist es für Gießereien möglich, optimale Al-Restgehalte und starke Impfungen zu erreichen, während gleichzeitig das Risiko einer erhöhten Schlackenbildung in Vergießeinrichtungen minimiert wird. ---- 8 Seiten
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