Noax erweitert Temperaturbereich

Industrie-PCs für Arbeiten bei extremer Hitze oder Kälte

News
Im Tiefkühllager Aufträge kommissionieren, am Hochofen Betriebsdaten erfassen, im Räucherraum Rückverfolgung sichern – beim Einsatz unter extremen Bedingungen versagen viele Computer. Dennoch sind zahlreiche Branchen darauf angewiesen, dass die Hardware auch bei extremer Hitze oder Kälte betriebsinterne Prozesse zuverlässig unterstützt. Für diese Anwendungen bietet die Noax Technologies AG, Ebersberg, den erweiterten Temperaturbereich auf Wunsch für ihre Industrie-PCs der Compact-, Steel- und Panel-Serie an. Für Industrie-PCs mit dieser Option garantiert Noax nach eigenen Angaben das zuverlässige Funktionieren in einem Temperaturbereich zwischen -30°C und +55°C. Für Noax Industrie-PCs für den Einsatz im erweiterten Temperaturbereich werden Bauteile verwendet, die speziell für den Gebrauch in extremer Kälte und großer Hitze qualifiziert worden sind. Dazu gehören unter anderem die Speichermedien, wie z.B. spezielle Festplatten oder SSDs. Diese besonderen Komponenten machen ein eigenes Heizsystem überflüssig. Der Vorteil: Noax Industrie-PCs für den erweiterten Temperaturbereich sind auch bei strengen Minusgraden sofort einsatzfähig, denn ein zeitaufwändiges Aufwärmen entfällt. Auf der anderen Seite überwacht eine Micro Controller Unit die Temperaturen im Inneren des Industrie-Computers, um ihn vor zu starker Erwärmung bei hohen Umgebungstemperaturen zu schützen. Die einfach zu bedienende Software nSMART zeigt die Temperaturen an und gibt dem Anwender die Möglichkeit, sämtliche Einstellungen nach Wunsch zu konfigurieren. Jeder Industrie-PC wird bei Noax einem aufwändigen Prüfverfahren unterzogen. Dazu gehört unter anderem ein 48 Stunden dauernder Burn-in-Test. Industrie-PCs für den erweiterten Temperaturbereich durchlaufen zusätzliche Tests im Klimaschrank. www.noax.com