Österreichisches Gießerei-Institut Leoben – „Baum und Nymphen“

Das besondere Gussteil

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GP 06/2015
Am 23. und 24. April diesen Jahres fand am Österreichischen Gießerei-Institut in Leoben die 59. Österreichische Gießereitagung statt. In deren Rahmen wurde auch der Institutsneubau eingeweiht, der die Arbeitsmöglichkeiten stark erweitert. Vor dem Haupteingang wurde als Blickfang die gegossene Skulptur „Baum und Nymphen“ des Künstlers Clemens Neugebauer enthüllt. Die -teilige Skulptur hat eine Höhe von 3m und eine Gesamtmasse von ca. 600 kg.
Der Künstler sagt über sein Werk: „Die faszinierende Technologie des Gießens, die seit ca. 5000 Jahren auch zur Herstellung von Skulpturen verwendet wird, ist das zentrale Aufgabengebiet des Österreichischen Gießerei-Instituts. Was wäre naheliegender gewesen, als dass sich das Gießerei-Institut selber eine Skulptur gießt. Eine Figur aus drei verschiedenen Gusslegierungen: aus Aluminium, Messing und Stahl. Organisches, Körperhaftes, Lebendiges, Vergängliches umzuformen in Materialien, die zu den dauerhaftesten der Menschheit gehören und Jahrtausende überstehen können, soll nicht meinen persönlichen Ehrgeiz stillen, sondern eine Botschaft senden, die vielleicht in sehr langer Zeit jemanden ähnlich beschäftigt, wie uns heute die Skulpturen längst vergangener Zeiten.“
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