Revision ISO 9001: 2015

– Herausforderungen der Umsetzung

Exklusiv
GP 03/2016
Der im September 2015 abgeschlossene Revisionsprozess der DIN EN ISO 9001 hat sehr viel Aufmerksamkeit erregt. Die Norm enthält nun noch mehr Freiheitsgrade, einige Vorgaben (Handbuch, Beauftragter, Ausschlüsse) sind entfallen. Neuerungen werden einbezogen (Anspruchsgruppen neben den Kunden, Risiko basierter Ansatz, Wissensmanagement). Dokumentation erhält weniger Gewicht, Dienstleister werden besser angesprochen. Die Prozessmanagementforderungen wurden konkretisiert (Eingaben, erwartete Ergebnisse, Leistungsindikatoren). Die Führung ist aufgefordert, Strategie, Unternehmensziele und Ausrichtung des Managementsystems in Deckung zu bringen. Fazit: Die ISO 9001 ist unternehmerischer geworden und kann ihre Erfolgsgeschichte als ‚Mutter aller Managementsystemnormen‘ fortsetzen. Der im September 2015 abgeschlossene Revisionsprozess der DIN EN ISO 9001 hat sehr viel Aufmerksamkeit erregt. Im Laufe der Überarbeitung kamen Gerüchte auf (Beispiele: man brauche künftig weder Qualitätsbeauftragten noch QM-Handbuch, hingegen seien angeblich Wissens- und Risikomanagement gefordert). Dienstleister bieten Ihre Hilfestellung ‚für das Mehr und das Neue‘ an (oft ohne auf Freiheitsgrade und Erleichterungen hinzuweisen). Viele Praktiker können die veröffentlichten Einzelaspekte kaum ordnen, die Bedeutung kaum ermessen, den eigenen Handlungsbedarf nur ungenau absehen. Die Norm ist nun veröffentlicht – was bedeutet dies, was kommt genau auf uns zu? …
Exklusiv

Download
Laden Sie sich diesen geschützten Artikel als Abonnent kostenlos herunter.

  • Einloggen und Artikel kostenlos herunterladen
  • 1,19 € *

Ähnliche Artikel