Schwere Gussteile leicht geprüft

Exklusiv
GP 04/2009
Giesserei
Das Brinell-Verfahren dient zur zerstörungsfreien Härteprüfung an weichen bis mittelharten Metallen, Holz oder Materialien mit einer ungleichmäßigen Zusammensetzung, wie z.B. Gusseisen. Es wurde von dem schwedischen Ingenieur Johann August Brinell im Jahre 1900 entwickelt. Seitdem wird das mittlerweile standardisierte und automatisierte Verfahren eingesetzt, um die Härte von Werkstoffen zuverlässig zu bestimmen. Das Brinell-Verfahren besteht im Wesentlichen darin, dass eine kleine Hartmetallkugel (Durchmesser von 10 mm, 5 mm, 2,5 mm, 2 mm bzw. 1 mm) für eine bestimmte vorgegebene Zeit mit einer materialabhängigen Prüfgesamtkraft auf die zu testende Oberfläche gedrückt wird. Der dabei entstehende Abdruck in Form einer Kugelkalotte wird vermessen und in das Verhältnis zur aufgebrachten Prüfgesamtkraft gesetzt. Daraus lässt sich schließlich die Brinellhärte (HBW) berechnen. Hinzu kommt ein entscheidender Vorteil: Die Brinellhärte lässt sich direkt leicht in Zugfestigkeiten umrechnen. Dadurch werden das Anfertige von Proben und die damit verbundene Zerstörung des Werkstückes vermieden. ---- 2 Seiten
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