Schwingfestigkeit von Gusseisen mit Lamellengraphit

Literaturdatenauswertung, Untersuchungsergebnisse an GJL-250 und Aspekte zum mehrachsigen Festigkeitsnachweis

Exklusiv
GP 05/2009
Cast Iron Materials
Giesserei
Aus eigenen Untersuchungen sowie der Auswertung der Literatur [1, 2] ist deutlich geworden, dass die Normalspannungshypothese zur Bemessung von Gusseisen mit Lamellengraphit (GJL) durch einen neuen, aufwendigeren Ansatz abgelöst werden sollte, um eine zutreffende Beschreibung der Versagensgrenzen unter mehrachsiger Beanspruchung zu erhalten. Schwerpunkt des Beitrags sind die Vorarbeiten und bisherigen Ergebnisse zum laufenden AiF-Forschungsvorhaben Nr. 14636N, „Werkstoffgerechte Festigkeitshypothese für schwingend beanspruchtes lamellares  Gusseisen am Beispiel GJL-250“. Innerhalb dieses Vorhabens ist vorgesehen, die Versagensgrenzen für GJL-250, der das industrielle Produktionsvolumen am besten repräsentiert, exemplarisch so zu bestimmen, dass eine Festigkeitshypothese mit ausreichenden Stützstellen für diesen Werkstoff aufgestellt werden kann. Im Hinblick auf die Verifizierung der Rechenmethode sind hierzu sowohl die Materialkennwerte des diesem Vorhaben zugrunde gelegten Werkstoffs als auch bestimmte, für  das mehrachsige Festigkeitsverhalten charakteristische Lastfälle in Schwingversuchen zu ermitteln. Aus der Gesamtheit aller Untersuchungen zur Schwingfestigkeit von Gusseisen mit Lamellengraphit [2] erhält man Kennwertfunktionen, die deutliche Diskrepanzen zur gegenwärtig noch geltenden DIN EN1561:1997 und anderen Richtlinien aufweisen. ---- 6 Seiten
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