Umweltfreundliche Furan-Kaltharze mit einem freien Furfurylalkoholanteil kleiner 25 Prozent

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GP 01-02/2013
Forschung
Formstoffe

Seit Beginn der 60er Jahre werden Kaltharze auf Furfurylalkoholbasis eingesetzt. Sie dienen der Fertigung von Formen und Kernen für den Groß- und Einzelguss. Die Einführung des Verfahrens erfolgte durch die Gebrüder Hüttenes KG und darf ohne Zweifel als einer der größten Fortschritte in der Gießereiindustrie bezeichnet werden. Modi„fikation und Weiterentwicklung der Kaltharzsysteme fanden anfangs aus rein technologischen Gründen statt. Mittlerweile stehen Umwelt- und Arbeitsplatzaspekte im Vordergrund. Furan-Kaltharze
Furan-Kaltharze sind Kondensationsprodukte aus Furfurylalkohol, Harnstoff und Formaldehyd. Der Harnstoff ist verantwortlich für einen mehr oder weniger hohen Anteil an Stickstoff in diesen Harzen. Ein Furan-Kaltharz mit 75% Furfurylalkohol hat im Mittel einen Stickstoffgehalt von 3,5%.
Daneben existieren Modifikationen zur Erzielung spezieller technologischer Eigenschaften, Aktivatoren sind in der Hauptsache organische Sulfonsäuren (PTS). Auch Verbindungen mit anorganischen Säuren (H€POŒ) und/oder Glykolen etc. und deren Kombinationen werden eingesetzt...

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