Umweltfreundliche und hocheffiziente Bindersysteme für die Selbsthärtung –

Erfahrungen aus der Praxis

Exklusiv
GP 03/2015
Forschung
Formstoffe

Die Anforderungen an moderne Bindersysteme beschränken sich heutzutage nicht nur auf die Performance des Binders, wie die sandtechnischen und gießtechnischen Eigenschaften, sondern auch auf die umweltrelevanten Eigenschaften der Systeme, denen immer größere Bedeutung beigemessen wird. Eine rechtzeitige Umstellung der Technologie auf ein neues Bindemittel-System kann helfen, die neuen und strengeren Umweltauflagen der Behörden zu erfüllen.

Der Componenta-Eisengießerei in Holland ist es gelungen durch die richtige und rechtzeitige Auswahl des Bindersystems zu einer Reduktion der Schadstoffemissionen und Absenkung des Geruchniveaus in der Gießerei und der Umgebung beizutragen.
Componenta wurde im Jahr 1948 in Tegelen (Holland) gegründet und im Jahr 2004 nach Heerlen (ca. 50 km entfernt) verlegt. Die Produktionskapazität des Unternehmens beträgt derzeit 23.000 Tonnen im Jahr. Das Unternehmen beschäftigt ca. 150 Mitarbeiter im Zwei- und Drei-Schichtbetrieb. Die Gießerei hat einen Heißwindkupolofen mit einer Kapazität von 18 t/h, dazu noch zwei Warmhalteöfen mit einer Kapazität von jeweils 10 t.
Die Furanharzlinie bei Componenta wird halbautomatisch mit einem Wöhr Sandmischer, mit einer Leistung von 80 t/h, betrieben. In der Stunde können neun komplette Gießformen gefertigt werden. Die maximale Größe der Formkästen beträgt 3000 x 1750 x 80 mm.

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