Untersuchungen zum Gussfehler weißer Belag an schweren Eisengussteilen

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GP 09/2014
Forschung
Formstoffe

In allen chemisch gebundenen Formstoffen bei der Großgussherstellung treten verschiedene Gussfehler auf. Die Ursachen liegen nicht nur in den Schmelz-, sondern auch in den Formstoff- und Schlichtebereichen vor. In manchen Fällen können die Gussfehler durch die Einführung kleiner Maßnahmen, wie der Zugabe von Formstoffadditiven, dem Austauschen der Binder- oder Schlichtesysteme, Änderungen der Gießparameter oder zum späteren Zeitpunkt durch zusätzliche Nacharbeit des Gussstückes erfolgreich bekämpft werden. Hierzu gehört auch ein Gussoberflächenfehler, welcher als weiße Anhaftung bzw. Belag bezeichnet wird, der nach seiner Entfernung zu einer narbigen Oberfläche führt (Bild 1). Dieses Problem existiert bei den Gießereien seit einigen Jahren und führt zu einem erheblichen zeitlichen und finanziellen Mehraufwand. Investigations to the casting defect white film at heavy iron castings
In several chemically-bonded molding materials for large casting manufacture, various casting defects occur. The root causes are not only to be found the melt, but also in the sand and the coating. In some cases, casting defects can be solved with efficacious means, such as adding sand additives, replacing binder and/or coating systems, improving the pouring parameters. Some casting effects can be eliminated via fettling at a later stage in the production process. One of these casting defects is commonly feared as “WEISSER BELAG (white film)” because it tends to leave scars on the casting skin (Fig. 1). This problem exists for a couple of years, leading to considerable time and economic expenditures.

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