Verbindungsbrücke aus Stahl und Glas

65 m lange Tragkonstruktion aus einem dreidimensionalen Stahlrohr-Fachwerk

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Seit dem 24. September 2016 kann die Linzer Donaulände mit einem architektonischen Highlight aufwarten – einer 65 Meter langen und 135 Tonnen schweren Verbindungsbrücke zwischen dem Bestandsgebäude und dem Neubau der Oberbank. Sie überspannt in 25 Metern Höhe die Kaserngasse und wurde vom Architekturbüro Kneidinger geplant. Mit einem Abstand von jeweils einem halben Meter an beiden Gebäuden scheint die Brücke optisch zu schweben. Die besondere Geometrie stellte sowohl die Konstrukteure als auch die Metall- und Stahlbauer vor große Herausforderungen. Eduard Riegler von Riegler Metallbau erklärt: „Die Brücke neigt sich vom Neubau zum Altbau. Ihre Teilungen verlaufen vertikal in gleichen Abständen. Daraus ergeben sich lauter verschiedene, nicht rechtwinkelige Flächen. Jedes Teil ist ein Unikat, es gibt kein Teil doppelt.“ Riegler Metallbau führte die Brückenverkleidung und die Innenverkleidung aus. RW Montage, der Spezialist für Stahlkonstruktionen, zeichnet für die Konstruktion verantwortlich, wobei modernste 3D-Technik zum Einsatz kam. Die gesamte Brückenkonstruktion wurde zunächst in drei Einzelteilen gebaut. Sowohl die Montage von Blechfassaden-Paneelen als auch das Einsetzen mancher Gläser erfolgten noch vor dem Verhub. In der Kaserngasse wurden die ersten beiden Teile verbunden und danach mit zwei Kränen gemeinsam eingehoben. Sie lagen vorerst am Altbau und auf einem eigens errichteten Hilfsjoch auf. Anschließend wurde der dritte Brückenteil hinzugehoben und mit den anderen beiden Teilen verschraubt. Zum Abschluss hoben die Kräne die gesamte Brücke in ihre Endposition, wo sie schließlich fixiert wurde. www.riegler-metall.at