VGA-Infrarotkamera für die Glasindustrie

Marktneuheit zur Glasstec 2016

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Erneut präsentierte die Optris GmbH, Berlin, zur Fachmesse glasstec eine neue Infrarotkamera für die Glasindustrie. Die optris 640 G7 besitzt einen 7,9-µm-Filter und bietet nach eigenen Angaben durch die VGA-Auflösung noch mehr Anwendungsmöglichkeiten. „Die Software optris PI Connect ermöglicht eine Nutzung als Zeilenkamera, was elementar ist bei der Temperaturkontrolle von Glasbändern und -scheiben“, erklärte Torsten Czech, Head of Product Management der Optris GmbH. In der Glasindustrie ist die Kontrolle der Temperatur von entscheidender Bedeutung und wird in fast allen Prozess-Schritten durchgeführt. In abgeschlossenen und heißen Bereichen lässt sich die Temperatur teilweise nur mittels Raumfühler bestimmen. Die kompakten Infrarot-Thermometer und –kameras von Optris ermöglichen den Einsatz auch in beengten Umgebungen mit hohen Temperaturen. Die Kamera wird im Abkühlprozess bei der Flachglasherstellung ebenso eingesetzt wie bei der Behälterglasproduktion. Bei der exakten Messung von Temperaturen ist der Emissionsgrad ein wesentlicher Faktor. Glas weist im langwelligen Bereich Emissionsgrade von ca. 0,85 auf. Bei höheren Prozess-Temperaturen misst man es typischerweise bei 5,0 µm oder auch 7,9 µm, da in diesen Spektralbereichen der Emissionsgrad ≥0,95 ist. Der wesentliche Vorteil von 7,9 µm ist zusätzlich die geringere Winkelabhängigkeit des Emissionsgrades. www.optris.de