Wasser in gusseisernen Adern

110 Jahre Gussrohrproduktion am Duktus-Standort Wetzlar

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GP 07-08/2012
Von der Roheisenversorgung zur Röhrengießerei · Vom Sandguss- zum Schleudergussverfahren · Von Grauguss zu duktilem Gusseisen · Von der Asphaltierung zur Zementmörtel-Umhüllung ZMU · Von der Stemmmuffen-Verbindung zu BLS®/VRS®-T.Nebenbetrieb
Wir schreiben das Jahr 1872 – in Wetzlar, der mittelhessischen Stadt an der Lahn, wird auf der Sophienhütte der erste Hochofen angeblasen. Ein Jahr später gleich der zweite. Roheisen für fremde Abnehmer wird produziert. Nach anfänglichen Schwierigkeiten aufgrund finanzieller Engpässe liefen dann zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Geschäfte recht zufriedenstellend. Das Hüttenwerk hatte einen guten Absatz. Die Unternehmensleitung entschloss sich dennoch zur Errichtung von „Nebenbetrieben“, denn man wollte den Schwankungen des Roheisenmarktes weniger ausgesetzt sein und eine einseitige Ausrichtung vermeiden. Die Weiterverarbeitung des Roheisens sollte die Rentabilität des Werkes
stärken. Im Jahr 1900 begann der Bau der Röhrengießerei. Die Berliner Börsen-Zeitung kommentierte dazu am 28. März 1900: „Die günstige geographische Lage, der Umstand, dass für die Neuanlage alle Fortschritte der Technik ausgenützt werden können, lassen dieses Unternehmen in einem günstigen Lichte erscheinen.“…
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