Weiterhin trübe Aussichten bei den Zulieferern

Geschäftsklima der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie (ArGeZ)

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Die Zulieferindustrie blickt weiterhin skeptisch auf die wirtschaftliche Lage: Die Nulllinie ist deutlich unterschritten. Auch die Aussichten sind ungewiss: Die aktuelle Konjunkturlage und die Exportaussichten bleiben fragil.

Das Geschäftsklima der deutschen Zulieferindustrie hat sich auch im Oktober weiter verschlechtert. Dabei wurde im Vergleich zum September besonders die aktuelle Lage schlechter bewertet. Der Saldo ist auf minus acht Prozent gesunken und hat damit die Nulllinie deutlich unterschritten. Auch die Perspektiven haben sich mit Blick auf das letzte Quartal 2019 und den Jahreswechsel erneut eingetrübt. 

Innerhalb der Zulieferindustrie zeigte sich das Geschäftsklima jedoch weiterhin eher heterogen. Zwar haben sich die handelspolitischen Rahmenbedingungen etwas entspannt, weil es doch keinen harten Brexit zum 31. Oktober gab, doch die aktuelle Konjunkturlage und die Exportaussichten bleiben fragil. Auch steht weiterhin im Raum, dass Strafzölle auf europäische Pkw- und Komponentenlieferungen in die USA eingeführt werden könnten. Vor diesem Hintergrund und angesichts dünner Auftragsbücher sowie Meldungen von Kurzarbeit stellt sich die Frage, ob sich die Erwartungshaltung der Zulieferer für das kommende Jahr auf niedrigem Niveau stabilisieren wird.