Zink als nachhaltiger Baustoff gefragt

Der Werkstoff Zink ermöglicht eine Nutzungsdauer von 50 Jahren und mehr

News
Der Kreislauf der Natur ist unendlich: Pflanzen wachsen, blühen, tragen Früchte und schaffen am Ende ihres Lebenszyklus die Basis für neue Pflanzen. Doch wie sieht der Kreislauf beispielsweise im Bauwesen aus? Nimmt man die Natur als Vorbild, sollten hier Baustoffe so eingesetzt und Gebäude so geplant und betrieben werden, dass nach Ablauf ihres Lebenszyklus wieder Material für etwas Neues bereitsteht: Nicht mehr allein Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und Optik sind ausschlaggebend für die Materialwahl, sondern auch der Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz sowie Ressourceneffizienz. Der Werkstoff Zink geht hier – quasi von Natur aus – mit gutem Beispiel voran. Denn neben den vielfältigen gestalterischen und technischen Möglichkeiten überzeugt er durch lange Nutzungsdauern von mehr als 50 Jahren und kann über Recycling fast vollständig in den Produktkreislauf zurückgeführt werden. Von besonderer Bedeutung für die Realisierung einer nachhaltigen Entwicklung im Bauwesen sind Konzepte, die entsprechenden Bauelemente flächendeckend in den Markt zu bringen. Dazu gehören unter anderem die 17 globalen Ziele für eine nachhaltige Entwicklung, die von den Vereinten Nationen formuliert wurden – und hier im Speziellen die Ziele 11 und 12, die sich für nachhaltige Städte und Gemeinden sowie für nachhaltige Konsumgewohnheiten und Produktionstechniken stark machen. Der Einsatz von Zink im Bauwesen leistet hierfür einen wertvollen Beitrag: So werden Fassadenbekleidungen, Dachdeckungen und Dachentwässerungssysteme aus Zinkblech mindestens 50 Jahre alt, die theoretische Haltbarkeit beträgt sogar über 200 Jahre. Damit erfüllen Bauteile aus Zinkblech ihre Funktion wartungsarm mindestens so lange wie das Gebäude, ohne ausgetauscht werden zu müssen. Text (gekürzt): Initiative Zink www.zink.de