Oberflächen-, Nach- und Wärmebehandlung

Oberflächenbahndlung:
Maßnahmen zur Verbesserung des Oberflächenaussehens, zur Erzielung eines Oberflächenschutzes oder zur Veränderung der physikalischen, chemischen und/oder funktionalen Eigenschaften der Werkstückoberfläche:

  • Mechanische Behandlungen wie Reinigen und Säubern, bei Gussstücken durch Putzen (Entgraten, Bürsten, Schleifen, Strahlputzen, Beizen) oder Glätten (Schleifen und Polieren).
  • Thermische und elektrochemische Verfahren durch Auftragen und Beschichten mit Farb- und Lacküberzügen, Aufspritzen oder Aufdampfen von Metallen, Emaillieren, Glühen in Metallpulvern oder Metallverbindungen, Tauchen in Metallschmelzen, Oxidieren und Galvanisieren, Gasphasenabscheidung, Auftragsschweißen- und löten.
  • Oberflächenhärtung mittels Brenn- oder Flammhärten, Induktionshärten, Einsatzhärten, Nitrieren.
  • Chemische Verfahren wie Beizen, Brünieren, Ätzen.

Wärmebehandlung:
Verfahren oder Kombination mehrerer Verfahren, bei denen metallische Werkstücke im festen Zustand, zeitlich begrenzt, definierten Temperaturänderungen unterworfen werden, um bestimmte Werkstoffeigenschaften zu erzielen, wie das Abbauen von Spannungen und die Veränderung von Festigkeits- und Härtewerten. Dabei können das Werkstück umgebende Mittel auch Änderungen der chemischen Zusammensetzung, beispielsweise durch Ent- und Aufkohlung, herbeiführen.

Eine Warmverformung oder mit Erwärmung verbundenes Verfahren des Oberflächenschutzes fallen nicht unter den Begriff „Wärmebehandlung“

Wärmebehandlungen werden durch folgende grundlegenden Vorgänge beschrieben:

  • Erwärmen, Halten und Abkühlen oder Abschrecken der Teile,
  • Verlauf der Temperaturführung innerhalb der Umwandlungsbereiche und -punkte der Legierungen,
  • Umgebungsbedingungen während der Behandlung, wie des Einsatzes von Gasen, Hilfsstoffen,
  • Umgebungsdruck während der Behandlung, wie technisches Vakuum oder atmosphärische Bedingungen.

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